Sommer Ratatouille mit Pasta

Superfood Alge als Alternative zu Pasta und eine Neuigkeit.

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich aus meiner Frühjahrs-Ruhe zurück. Mit dabei habe mein Resümee zu Algenpasta und ein (im wahrsten Sinne des Wortes) kleines Geheimnis. Eine ganze Weile überlege ich schon, wie ich diese für mich so wichtige Neuigkeit mit dir und all den anderen Lesern teilen kann.

Für uns als Familie geht ein großer Wunsch in Erfüllung, denn wir erwarten im Dezember unser zweites Kind. Voller Glücksgefühle und Emotionen freuen wir uns wahnsinnig auf dieses Baby. Ein Wunschkind, das nur knapp zwei Jahre von der „großen“ Schwester trennen wird. Mit offen Herzen blicken wir auf die nächsten Monate voraus und sind überglücklich.

Die Begleiterscheinungen der Schwangerschaft, bleierne Müdigkeit und Übelkeit haben in den vergangenen Wochen meine „Arbeitsgrundlage“ als Foodblogger etwas holprig gestaltet und so entschied ich, mir kleine Ruhepausen zu gönnen. Die Auszeit vom Bloggen und Social Media half mir, zu entspannen und im Alltag für meinen kleinen Wirbelwind die nötige Energie aufzubringen.

Algen als Superfood.

Heute nun komme ich mit einem speziellen Produkt zurück. Schon vor einigen Wochen hat mich ein liebevoll gestaltetes Päckchen von Seamorefood erreicht. Das Unternehmen stellt Nahrungsmittel aus Algen her, was sofort mein Interesse fand. Noch nie getestet, war ich neugierig auf das Superfood, das recht kraftvoll im Lebensmittelbereich auf dem Vormarsch ist.

Algen werden als nachhaltiges und nährstoffreiches Nahrungsmittel bezeichnet, das mit rasanter Geschwindigkeit wächst und über ein beachtliches Maß an Proteinen, Vitaminen, Mineral- und Balaststoffen verfügt. Es gibt zahlreiche Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten, sei es in Pulverform oder in Stückchen.

Seamorefood bietet das Superfood in 3 Varianten an, als veganen Bacon-Ersatz, Pasta und -ganz neu- Wraps. Ganz klar bin ich meiner Leidenschaft gefolgt und habe mich an die Tagliatelle gewagt, die versprechen, es optisch wie auch geschmacklich mit ihrem Namensvetter aufzunehmen.

Die Algen kommen in hochwertiger Verpackung daher, die Zubereitung ist denkbar einfach. 10 Minuten in Wasser einweichen, anschließend 20 Minuten kochen. Schon beim Öffnen der Packung kann man riechen, womit man es zu tun hat. Beim Kochen selbst wird der Meeresgeruch noch stärker. Ich vermute, dass Menschen, die Seafood mögen damit generell weniger Probleme haben. Für mich war es tatsächlich kein leckerer Geruch und vor allem für meinen empfindlichen schwangeren Magen eine kleine Herausforderung. Nach dem Abgießen ähneln die Nudeln tatsächlich ihren Verwandten aus Getreide von Aussehen und Konsistenz stark. Der Geruch bleibt jedoch und ich muss zugeben, dass ich mit verhältnismäßig wenig Appetit skeptisch gekostet habe. Der Meeresgeschmack ist zwar nicht so stark ausgeprägt, die es der Duft vielleicht vermuten lässt aber er ist deutlich schmeckbar. Für mich wird sich die Pasta wohl nicht in der Alltagsküche durchsetzen, da mir dies leider einfach zu intensiv und nicht angenehm ist.

Für alle Liebhaber von Seafood jedoch kann ich mir die Algen super als glutenfreie Pasta Alternative mit einer Prise von „Meer“ vorstellen. Ich selbst werde da zukünftig wohl weiterhin lieber auf Pasta aus Linsen zurückgreifen. Trotzdem entstand ein tolles Gemüse Ratatouille, das ich dir nicht vorenthalten will. Ob und wann ja welche Pasta du letztendlich dazu zauberst, ist ganz dir überlassen.

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Pasta mit Sommer Ratatouille
Super Beilage zu Reis oder Pasta, die durchgezogen am nächsten Tag noch besser schmeckt.
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini
  • 2 Paprika
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • Salz&Pfeffer
  • Chili nach Bedarf
  • Basilikum frisch
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini
  • 2 Paprika
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver scharf
  • Salz&Pfeffer
  • Chili nach Bedarf
  • Basilikum frisch
Anleitungen
  1. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln fein würfeln und im Öl leicht glasig andünsten.
  2. Knoblauch durchpressen und kurz mit braten. Achtung: Nicht zu lange, sonst wird er bitter.
  3. Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ebenfalls in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umrühren.
  4. Den Kokosblütenzucker dazu geben und auflösen lassen.
  5. Die Tomaten mit Saft zufügen, mit 200 ml Wasser aufgießen. Die Gewürze einrühren, mit Salz und Pfeffer und ggf. Chili abschmecken und bei (wenn möglich) geschlossenen Deckel 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  6. Das Ratatouille mit Pasta, Reis oder solo mit frischen Basilikum verfeinern und genießen.

*Die Pasta wurde mir freundlicher Weise als PR-Sample von Seamorefood zu Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für den angenehmen Kontakt.

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JulianeKatrin Recent comment authors
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Katrin
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Was für tolle Neuigkeiten, herzlichen Glückwunsch liebe Juliane! Welches Ereignis könnte bewegender sein als die Nachricht über einen neuen kleinen Erdenbürger, der sich ankündigt? Ich finde da hast du dir die kleine Offlinepause absolut verdient und solltest dich auch überhaupt nicht stressen lassen!

Ich habe erst am Wochenende eine Doku über ein Start Up in Österreich gesehen, dass Algen-Limo vertreibt. Algen sollen wirklich ein tolles Superfood sein und ich will demnächst auch mal was damit ausprobieren. Es klingt auf jeden Fall spannend und dein Rezept sieht wirklich toll aus!

Liebe Grüße,
Katrin