Kräutertage | Tag 9 | Donuts mit Lavendel

Nadine von Fräulein Baiser trifft den Lavendel.

Heute wird es süß! Die liebe Nadine hat auf Ihrem Backblog Fräulein Baiser mit den wunderbar lilafarbenen Lavendelblüten etwas Bezauberndes geschaffen. Die Bäckerin aus Leidenschaft veröffentlicht ihre Rezepte seit Mitte letzten Jahres und setzt ihre kleinen Köstlichkeiten ganz wundervoll in Szene.

Nadine ist beruflich im medizinischen Bereich zu Hause und genießt es, gegensätzlich dazu, in der Küche ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, zu experimentieren und zu genießen. Auf ihrem Blog stellt sie uns süße Cupcakes, Torten und Kuchen vor, ebenso aber auch Rezepte für Brote und Brötchen. Bei diesem Event hat sich Nadine auf das Projekt „Zuckerfrei“ eingelassen und ich habe mich in Ihr Rezept sofort verliebt. 

Vorhang auf für den Lavendel.

Du möchtest einen Hauch von Provence in deinem Garten haben? Dann solltest du unbedingt Lavendel anbauen. Einerseits verbreitet er einen angenehmen Duft im Umfeld, zum anderen bringt die Kräuter- und Nutzpflanze auch viele andere Vorteile mit sich. Ab März/April kann der Lavendel im heimischen Garten gepflanzt werden.

Das Kraut mit seinen hübschen lila Blüten bevorzugt einen trockenen, möglichst sonnigen und windgeschützten Standort und stellt recht wenig Ansprüche in den Boden. Lavendel gedeiht sogar in nährstoffarmer Erde, lediglich Staunässe sollte vermieden werden.

Ebenso eignen sich die Lavendelpflanzen auch hervorragend für die Topfhaltung, weshalb man auch auf dem Balkon ein schönes Plätzchen für sie finden kann. Sind sie verblüht, sollten die Triebe bis auf das Holz zurück geschnitten werden, damit sie im nächsten Jahr neu austreiben können. Die abgeschnitten Triebe kannst du in die Erde stecken, um sie zu vermehren. Die Lavendelstauden wachsen durchschnittlich 50-100 cm hoch.

Lavendel ist eine besondere Heilpflanze mit sehr breiten Wirkungsspektrum. Er wirkt antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, pflegend und beruhigend. Die größte Wirkstoffkonzentration ist im ätherischen Lavendelöl zu finden, weshalb es bei der Aromatherapie und bei der Anwendung auf der Haut einen zentralen Platz einnimmt.

Die Hauptwirkungsfelder sind die Psyche (beruhigend, entspannend), Hals- Nasen- Ohrenbereich (Entzündungen, Infektionen), Haut- und Haarpflege ebenso wie Wund- und Narbenbehandlung. Doch neben seiner gesundheitlichen Wirkung hat der Lavendel auch in der Küche einiges zu bieten, was etwas Experimentierfreude voraussetzt. Zusammen mit dem leicht süßlichen Duft und dem leicht herb bitteren Geschmack ergibt sich ein ganz neues außergewöhnliches Aroma.

Bei diesem Rezept hat sich Nadine an getrocknete Lavendelblüten gewagt, die man selbst trocknen oder in der Apotheke kann. Ebenso finden auch frische Blüten in der Küche Anwendung, diese sind meist besonders aromatisch. Für den Beginn lohnt sich eine sparsame Dosierung und vorallem Bio-Qualität. Doch nun möchten wir einen Hauch Provence kombiniert mit glänzender Schokoglasur einfangen und genießen.

Hier geht es direkt zum Rezept…

Den nächsten Zwischenstop machen wir bei Tamara von Rock the Food und genießen den Oregano und etwas Herzhaftes aus dem Ofen.

Alle Teilnehmer und Rezepte in der Übersicht gibt es hier…

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