Kräutertage | Tag 18 | Frühlings-Eintopf mit Brennessel

Annabell von Eintopf.Liebe.Leben trifft die Brennessel.

Annabells Blog ist ihr Herzensprojekt. Auf Eintopf.Liebe.Leben begrüßt sie uns mit dem Spruch: „Ich schaffe mir Raum, um meine Talente zu entwickeln“. Ein Satz der Annabell daran erinnert, das zu tun, was sie glücklich macht, auf die innere Stimme zu hören und sich selbst Raum zu schaffen.

Annabells Weg ist mir eine große Inspiration. Auf ihrem Blog beschreibt sie, wie sie zu der Entscheidung kam, im Leben noch einmal neu anzufangen. Das Studium, das sich lange Zeit einfach falsch anfühlte, hing sie an den Nagel, um sich beruflich neu zu orientieren und zur Gesundheitsberaterin ausbilden zu lassen.

Mit diesem Entschluss verflüchtigte sich für Annabell das Gefühl, dass ihr Leben nicht zu ihr passt. Heute ist sie happy mit ihrem Berufsbild und geht darin auch persönlich auf. Auf ihrem Blog zeigt uns die junge Frau, wie man auf den eigenen Körper und die Gefühle achten sollte, um glücklich und gesund zu sein.

Die Gesundheitslehre ist bei Annabell liebevoll in kreative Eintöpfe verpackt. Sie sind ihr Markenzeichen. Bei Eintöpfen denke ich unweigerlich an die sympathische und inspiriere Bloggerin. Für die Kräutertage, hat sich Annabell die Brennessel vorgenommen.

Vorhang auf für die Brennessel.

Brennesseln wachsen am Liebsten im Halbschatten. Sie benötigen jede Menge Nährstoffe und Stickstoff um gut zu gedeihen. Der Boden sollte humos, feucht und durchlässig sein.

Natürlich sind die Pflanzen in freier Wildbahn häufig zu finden. Brennesseln vermehren sich durch Wurzelausläufer. So wuchern sie sehr schnell und bilden regelrechte Teppiche. Mit den eigenen Händen lassen sie sich durch Samen vervielfältigen – hier ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt.

Sammelt man die Blätter in freier Wildbahn, kann man die Brennessel von April bis September ernten. Man findet sie in Wäldern oder auf Wiesen, aber auch an Gewässern. Alle Pflanzenteile der Brennessel sind essbar, am besten sind die jungen Triebe geeignet. Die Blätter haben einen süßlich-erdigen Geschmack, die Samen schmecken mild-nussig.

Bei der Ernte ist das Tragen von Handschuhen sinnvoll, um schmerzhafte, juckende Quaddeln zu vermeiden. Da sich die Aromen schnell verflüchtigen, sollten die Blätter zügig verarbeitet oder getrocknet werden. Brennesseln können in Smoothies, Suppen, Säften oder als Tee genossen werden. Die getrockneten Samen sind zudem auch im Handel erhältlich.

Die Brennessel ist eine Heilpflanze mit breiten Wirkungsspektrum. Dank des enthaltenden Kalium wirkt die Pflanze entwässernd, was nützlich bei Wassereinlagerungen oder Blasenentzündungen sein kann. Bekannt ist die Heilpflanze auch in der Rheumatherapie und bei Gelenkproblemen, wo sie entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Hilfreich ist die Brennessel außerdem bei Eisenmangel und Haarausfall.

Annabell hat für uns die Samen der Brennessel zum Star in ihrem Eintopf gemacht. Lecker herzhaft, glutenfrei und vegan…

Hier geht es direkt zum Rezept…

Morgen enden unsere Kräutertage und wir blicken auf interessante Wochen zurück. Diesen Abschluss feiert der Blog Cocinasera mit uns… Ich freue mich darauf!

Alle Teilnehmer und Rezepte in der Übersicht gibt es hier…

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